Konfirmandenlager verbindet Gemeinschaft und Nächstenliebe

Vom 5. bis 8. Oktober 2025 fand das diesjährige Konfirmandenlager 2025/26 in der Jugendherberge Basel am Maja Acher-Platz statt. Unter der Leitung von Pfarrverweserin Karin Schmid – Müller und begleitet von Kirchenpräsidentin Jael Mascherin sowie Kirchenvorstand Daniel Peyer erlebten die Konfirmandinnen und Konfirmanden vier erfüllte Tage voller Gemeinschaft, Glaubensvertiefung und spannender Erlebnisse. Als Leitvers begleitete die Jugendlichen das biblische Wort aus Lukas 10,27: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Dieser Vers zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Lagerprogramm – von der Selbstliebe über die Gottesliebe bis hin zur Liebe zum Nächsten.

Selbstliebe – Gott liebt dich so, wie du bist

Am Sonntag, 5. Oktober, startete die Gruppe frühmorgens am Bahnhof Diessenhofen. Nach der Ankunft in Basel stand ein feierlicher Gottesdienst im Basler Münster auf dem Programm. Anschliessend erhielten die Jugendlichen eine äusserst interessante und kompetent geführte Führung durch das Münster. Besonders die zahlreichen Figuren an der Aussenwand faszinierten die Konfirmandinnen und Konfirmanden: Die detailreichen Darstellungen und ihre symbolische Bedeutung lösten lebhafte Gespräche aus. Der Rundgang gipfelte in der Besteigung des Münsterturms, von wo aus sich ein eindrucksvoller Blick über die Dächer Basels bot.

Am Nachmittag folgte die erste Unterrichtslektion zum Thema „Gott und DU“: Die Jugendlichen beschäftigten sich mit der Frage, was es bedeutet, sich selbst anzunehmen und zu lieben – als von Gott gewollte und geliebte Menschen. In der Folge blieb noch Zeit für Spiel und Spass, bevor der Tag mit einem Besuch des Abendgottesdienstes in der Gellertkirche ausklang.

Ein Tag voller Action – Gemeinschaft im Europapark

Der Montag stand ganz im Zeichen von Freude und Teamgeist: Die Gruppe reiste gemeinsam in den Europapark Rust. In kleinen, selbst organisierten Gruppen erkundeten die Jugendlichen den Park, genossen die Achterbahnen und stärkten die Gemeinschaft. Die Rückkehr am Abend war geprägt von strahlenden Gesichtern – alle waren sich einig: Dieser Tag schweisste zusammen.

Gottesliebe und Lebensgeschichten, die bewegen

Am Dienstag widmeten sich die Konfirmandinnen und Konfirmanden der Frage, wie man Gott lieben und ihm im Alltag begegnen kann. In einer stillen Arbeitsphase schrieben sie eigene Gebete – Texte, die unter die Haut gingen und tief aus dem Herzen sprachen. Ein besonderes Highlight war der Besuch im Basler Buchdruckmuseum: Dort durften die Jugendlichen selbst Papier schöpfen und auf historische Weise drucken – eine eindrückliche Verbindung zwischen Glauben, Geschichte und Handwerk. Am Nachmittag folgte eine bewegende Führung mit einem ehemaligen Obdachlosen, organisiert durch das Sozialprojekt „Surprise“. Die Begegnung mit Herrn B.F., der offen von seinem früheren Leben auf der Strasse erzählte, hinterliess tiefe Spuren. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu und erkannten, wie schnell Lebenssituationen kippen können – und wie wichtig Mitgefühl und Solidarität sind.

Am Abend rundeten ein gemeinsamer Kinoabend und eine stille Reflexionszeit den Tag ab.

Liebe deinen Nächsten – gelebte Verantwortung

Am Mittwoch, dem Abschlusstag, stand das Thema „Liebe deinen Nächsten“ im Zentrum. In einer Unterrichtslektion zum Thema Gerechtigkeit in der Welt setzten sich die Jugendlichen mit der Arbeit der Basler Mission „Hebammen im Südsudan“ auseinander. Sie diskutierten in Gruppen, wie Bildung und Glaube zu einer gerechteren Welt beitragen können. Ein Besuch im Missionshaus Basel und ein Rundgang auf den Spuren von Friedrich Spittler, dem Gründer der Basler Mission (heute Mission 21), rundeten das Lernprogramm ab. Nach einem gemeinsamen Mittagessen entschieden sich alle für einen Stadtbummel durch Basel, bevor es am Nachmittag wieder zurück nach Diessenhofen ging.

Ein Lager, das Spuren hinterlässt

Das Konfirmandenlager 2025/26 war mehr als nur eine Reise – es war eine spannende Erfahrung des Glaubens, der Gemeinschaft und der Verantwortung füreinander. Die Jugendlichen kehrten erfüllt und nachdenklich, aber auch dankbar und gestärkt zurück.

Ein herzlicher Dank gilt allen, die dieses unvergessliche Lager ermöglicht haben – insbesondere Kirchenpräsidentin Jael Mascherin und Kirchenvorstand Daniel Peyer für ihre engagierte Begleitung.

Sieben Diessenhofer Konfirmandinnen und Konfirmanden wurden in einem ebenso feierlichen wie fröhlichen Gottesdienst am vergangenen Sonntag 15. Juni eingesegnet und bekräftigten so den Bund ihrer Taufe. Unter Leitung von Diakonin Karin Schmid-Müller und Pfarrer Gottfried Spieth zogen die jungen Leute unter festlichen Orgelklängen in die Stadtkirche ein. Eine große Schar aus Familie, Freunden, Verwandten, Gemeinde, Gästen aus nah und fern empfing sie respektvoll erwartungsfroh.

Ein wunderbares Geflecht klassischer und moderner Lieder, Songs und Improvisationen, dargeboten von Organistin Annedore Neufeld an Orgel und Klavier und der Jugendband mit packenden Sologesängen unter Leitung von Tanja Aeberhardt, sorgte mit einer perfekten Licht- und Tontechnik für ein attraktives Ambiente, eine vertiefte geistliche Atmosphäre und gelassen-lockere Stimmung. Die Gebete, von den jungen Leuten vortragen, waren an den dreieinigen Gott adressiert mit Anliegen bedürftiger Menschen aus nah und fern, aber genauso verbunden mit Dank für den bisher erfahrenen Schutz und Schirm von oben mit erwartungsfrohem Ausblick auf die eigene Zukunft in Lehre und Ausbildung. Die Präsidentin der Kirchgemeinde Jael Mascherin begrüsste die jungen Freundinnen und Freunde als neue Gemeindeglieder und erläuterte den Sinn der Konfirmation, ausgehend vom lateinischen Wort confirmare = Befestigung im Glauben.

Sodann wurde ein Film vorgeführt, von den Konfirmanden selbst gedreht, über den „Kerkermeister aus Philippi“ (Apostelgeschichte des Lukas Kapitel …). Mit plastischen Szenen wurde das dramatische Gefängniserfahrung der apostolischen Missionare Paulus und Silas vorgeführt samt urplötzlicher Befreiung durch ein Erdbeben, weil dafür intensiv gebetet wurde. Ein Dialog schloss sich an mit dem Gefängniswärter, der sich zunächst das Leben nehmen wollte, aber durch den tatkräftigen Trost der Apostel von diesem törichten Schritt abgehalten wurde und noch in der selben Nacht zum Glauben an Gott und Jesus fand. Die Taufe dieses Kerkermeisters wurde von der Diessenhofer Konfirmandengruppe  aus der nordgriechischen Stadt Philippi kurzerhand in den nahegelegenen Rhein verlegt: die gezeigte Filmszene in den Rheinfluten mit vollkommen authentisch wirkender Taufe war der Höhepunkt des genialen Filmtheathers.

In ihrer Festpredigt knüpfte Diakonin Karin Schmid-Müller an diese Begebenheit an. Sie schilderte die Zuversicht, die auf Taufe und Glauben beruht, und warb für ein urlebendiges Gottvertrauen. Dies tat sie, indem sie Jesus Christus in den Mittelpunkt stellte als Kern und Stern des jungen Lebens, das in wunderschöner Weite und Breite vor den Jugendlichen liege und das es wert sei, unter der Leitung von Jesus Christus ebenso fröhlich wie tatkräftig in Angriff genommen zu werden.

Anschliessend wurden die sieben Schülerinnen und Schüler mit dem klassisch-ehrwürdigen Konfirmationssegen gesegnet, der die evangelische Kirche seit Jahrhunderten prägt und auf den Strassburger Reformator Martin Bucer zurückgeht: „Gott Vater Sohn und Heiliger Geist, gebe dir seine Gnade, Schutz und Schirm vor allem Argen,  Kraft und Hilfe zu allem Guten … um deines Erlösers Jesus Christus willen …“ Diakonin Schmid-Müller und Pfarrer Gottfried Spieth vollzogen diesen Segen, unterstützt von Technik-Leiter David Oberholzer. Von der ganzen Gemeinde zusammen mit den Konfirmanden wurde das apostolische Glaubensbekenntnis gesprochen. Nach Unser Vater und Segen zogen die jungen Leute zusammen mit den beiden Geistlichen unter Orgelklängen feierlich aus dem Kirchenschiff aus. Draussen auf dem Vorplatz wartete schon ein feinen  Apero. Damit wurde der Vormittag gesellig fortgesetzt, begleitet von ebenso flotten wie beschwingten Bläserklängen der Diessenhofer Stadtmusik unter Leitung von Rolf Vetter. In dankbar gelöster Stimmung inmitten eines grossen Vertrauenskreises von Eltern, Grosseltern, Paten, Verwandten und der Gemeinde klang dieser denkwürdige Diessenhofer Konfirmationsmorgen aus.

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Unter dem Motto „Weihnachten erleben“ war am Dienstagabend 10. Dezember ein heraus-ragender Anlass der Youth Church Diessenhofen mit allen Sinnen zu bestaunen. Der Innenraum der Stadtkirche erstrahlte in goldgelbem, rotem und violettem Glanz. Eingebettet in dieses Farbenspiel lief ein vielseitiges Programm, das die Besucher auf eine wunderschöne Reise in die Geheimnisse der Weihnachtszeit entführte.
Der Gottesdienst startete markant: Die Roundabout-Guppe aus Schlatt unter Leitung von Sarah Brütsch setzte mit einem rhythmischen Tanz ein Ausrufezeichen. Und schon nahte der nächste Höhepunkt: Der Religionschor der Primarschüler sang das Adventslied „Macht hoch die Tür“ mit mitreissendem Klang, prachtvoll begleitetet von den Trompetern der Diessenhofer Stadtmusik René Stadelmann und Frank Weidele. Die dynamisch-einfühlsamen Songs der Youth Church Band verstärkten die Atmosphäre auf unnachahmliche Weise. Der vordere Teil des Kirchenschiffs und der Chorraum waren geheimnisvoll erleuchtet, wodurch die Wirkung der Musik noch einmal gesteigert wurde.

Vom Trost der Christrose

Für tief emotionale Momente sorgten Diessenhofer Sekundarschüler mit einem Weihnachtsmusical, verfasst von Diakonin Karin Schmid-Müller. Die sensible Darstellung der Maria, die vom Erzengel Gabriel besucht wird, um von ihrer wundersamen Schwangerschaft zu erfahren, rührte die Herzen an. Der Engel sprach mit einer dermassen souveränen Stimme, dass die Wunderkraft seiner Botschaft eigentlich jedem Beobachter unmittelbar einleuchten musste. Dennoch war es für Maria schwierig, ihre Schwangerschaft ihrem familiären Umfeld zu erklären. Mit Humor stellten die jungen Schauspieler diese Szene dar. Es brauchte schon die ganze Überzeugungskraft des Erzengels, um Marias Verlobten Josef von der heiligen Bedeutung dieses Ereignisses zu überzeugen. Zuletzt wurde auch Marias skeptische Mutter Anna eines Besseren belehrt.
Während Josef und Maria sodann zu ihrer beschwerlichen Wanderung nach Bethlehem zwischen voll besetzten Bänken und Stuhlreihen aufbrachen, begleitete sie der Diessenhofer Geigenbauer Martin Kuhn in wunderbarer Leichtigkeit, indem er auf seinem selbst gebauten Instrument das Adventslied “Es ist ein Ros entsprungen“ himmlisch sanft erschallen liess.
Anschliessend traten Hirtenmädchen aus gegensätzlichen sozialen Verhältnissen auf, die ihre kleine Kollegin Yumai hänselten. Doch aus ihrem Leid erwuchs Segen, als sie dem neugeborenen Jesus begegnete. Daran knüpfte Karin Schmid-Müller in ihrer Predigt an. Trotz ihrer Armut habe Yumai dem Heiland ein Geschenk von unschätzbarem Wert präsentiert – eine aus ihren Tränen emporgewachsene Christrose. „In dieser Geste spiegelt sich die Botschaft von Weihnachten“, betonte die Rednerin. „Wie Yumai mit leeren Händen dasteht und dennoch das wertvollste Geschenk überbringt, so empfangen auch wir mit leeren, sorgenvoll traurigen Händen unsere Christrose, die aus unseren Tränen emporwächst, und vertrauen Jesus Christus unser Leben an.“ Mit Hoffnungsgedanken und Gebetswünschen entzündeten die Schülerinnen und Schüler Kerzen, die sie in eine Sandschale steckten.

Festfreude und Dankbarkeit

Sodann ging die Feier auf dem Vorplatz der Stadtkirche munter weiter. Hier gab es köstlich warme Verpflegung an eigens eingerichteten Ständen, darunter Kürbissuppe, Glühwein und Punsch. Für die Kinder gab es leibhaftige Kamele und Esel, die einen weihnachtlichen Streichelzoo bildeten und zum Fotografieren einluden, sowie einen nachgebauten Stall von Bethlehem, der die Weihnachtsgeschichte noch greifbarer machte.
Die reformierten Diessenhofer Sekundarschüler wirkten in sechs Arbeitsgruppen mit. Diese Teams werden von ehemaligen Konfirmanden geleitet, und zwar von Tanja Aeberhardt (Band und Gesangsensemble), Lea Sommer (Moderation), Jasiel Jäggi (Theater), Keira Mascherin (Dekoration), Leonie Lüders und Menia Bischof (soziale Medien), Leon Birk und Salome Santos (Verpflegung), Ben Koller (Licht- und Bildtechnik) sowie David Oberholzer und Alain Clénin (Film- und Tontechnik). Ihnen gebührt besonderer Dank, aber auch Jael Mascherin für ihr unermüdliches Wirken im Hintergrund. Die Stadtgemeinde Diessenhofen und die Firma Schmid Markthäuschen (Schlattingen) trugen durch grosszügige Sponsorenbeiträge ebenfalls zum Erfolg bei. Die nächste Youth Church ist am 21. Januar 2025 mit stud. Theologen Lukas Gerber, der dann die Predigt halten wird.

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Gebannt verfolgten die Besucher des Diessenhofer Jugendgottesdienstes vom vergangenen Dienstag 18. Juni den Werdegang eines der wichtigsten Männer der Weltgeschichte. Über den Apostel Paulus, der im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung lebte, präsentierten die Diessenhofer Oberstufenschüler ein kraftvolles Theater in der Stadtkirche.

Unterwegs in halb Europa

Gezeigt wurde, welch überraschende Kehrtwende  damals um 180 Grad ablief „vom Saulus zum Paulus“ – vom grössten Christenverfolger zum grössten Missionar aller Zeiten. Eingekleidet in farbenfrohe Gewänder, führten die jungen Leute drastisch vor Augen, welch brutale Gefahr lange Zeit von diesem Mann ausging, bis er endlich zur Vernunft kam und zu einem absolut friedliebenden Menschen wurde – wobei er dann allerdings selbst unter Verfolgung zu leiden hatte. Besonders eindrücklich waren der Lichtblitz  und die Donnerstimme Jesu Christi zu sehen und zu hören, die Paulus auf dem Weg nach Damaskus zu Boden warfen. Anschaulich wurde gezeigt, wie er ein neuer Mensch wurde und aufbrach, um auf unendlich weiten Missionsreisen durch halb Europa möglichst vielen Leuten die gute Nachricht zu verkündigen.

Der grosse Reset

In der anschliessenden Predigt ging es darum, „was wir von Paulus lernen können.“ Diakonin Karin Schmid betonte, wie wichtig ein „Reset“ sei, also ein Neustart im Leben: Durch eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus „fällt es uns wie Schuppen von den Augen, und wir sehen die Welt mit neuen Augen.“ Diese Lebenswende versetze uns ähnlich wie Paulus in die Lage, die gute Nachricht anderen Menschen zu vermitteln.

Im Anschluss an ihre Ausführungen lud Frau Schmid die Jugendlichen ein, über das Gehörte zu diskutieren unter der Frage: „Was bedeutet euch die Botschaft von Jesus, und welche Erfahrungen habt ihr mit Jesus gemacht?“ In einer der Gesprächsgruppen waren die vor kurzem konfirmierten Diessenhofer Jugendlichen versammelt. Sie berich-teten von Gebetserhörungen bei sportlichen Herausforderungen. Ausserdem betonten sie Werte wie Friede, Freude, Liebe, Mitmenschlichkeit und Fairness, die sie bei Jesus Christus gelernt hätten.

Stabwechsel bei der Jugendband

Die Band unterstrich die Botschaft des Abends durch mitreissende Lieder. Julia Schmid leitete dieses Ensemble ein letztes Mal und wurde mit herzlichem Applaus verabschie-det. Ihre Nachfolgerin Tanja Aeberhardt wurde mit ebenso herzlichem Beifall begrüsst. Das Technikteam unter Leitung von Ben Koller liess Töne, Bilder und Farben in leuchten-der Pracht erklingen und aufleuchten. Nach Ende der Veranstaltung fand auf dem Vorplatz ein schmackhafter Apero mit Hotdogs und Kuchen statt. Der nächste Jugendgottesdienst ist am 24. September und zu dem Thema: Paulus Teil II.

Diessenhofer Jugendgottesdienst mit markanter Thematik

Am Dienstagabend 30. April versammelten sich zahlreiche junge Leute aus dem Städtli und den umliegenden Gemeinden in der Diessenhofer Stadtkirche. Sie beteiligten sich an einem Gottesdienst, der unter dem anspruchsvollen Titel „Berufung“ stand.

Von Anfang an herrschte eine gute Atmosphäre, die sich im Publikum ausbreitete. Einleitend sorgte Moderatorin Lea Sommer mit viel Humor für eine gespannte Erwartung der Dinge, die da kommen sollen. Sie dirigierte ein Wettspiel mit zwei enorm grossen Luftballons, die jeweils die Weltkugel symbolisieren sollten. Das Technikteam unter David Oberholzer verfeinerte das positive Gesamtgefühl mit Licht- und Klangeffekten. Die Band trug ihren Teil dazu bei, dass die Stimmung immer noch weiter verstärkt wurde: Unter Leitung von Julia Schmid betraten fünf Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten das Podium. Sie lösten einen Sturm der Begeisterung aus mit tanzförmig beschwingten Liedern und rhythmischen Akkorden. Die Sechst- bis Neuntklässler aus Diessenhofen und den umliegenden Gemeinden gerieten zeitweise aus dem Häuschen. Die anwesenden Eltern und Grosseltern wurden von dieser Freude angesteckt.

Leitfigur Mose

Schlatter Jugendliche stellten sodann in Theaterform die alttestamentarische Gestalt des Mose vor, des Gründers der jüdischen Religions- und Volksgemeinschaft. Anschaulich wurde vor Augen geführt, wie dieser einsame Mann in der Wüste Sinai einen brennenden Busch erblickt, aus dem kein geringerer als Gott selber spricht. Obwohl in Ehr-Furcht vor der wundersamen Erscheinung erstarrt, wagt Mose es dann doch, mit Gott ins Gespräch zu kommen über den Auftrag, den er ausführen soll. Das tut er deshalb, weil ihn erhebliche Selbstzweifel plagen, ob er den Aufgaben gewachsen ist. Hauptdarstellerin Mirella Zetta aus Schlatt präsentierte einen Mose, der eifrig und beharrlich Job-Verhandlungen führt. Und zwar mit wem? Ausgerechnet mit dem obersten Herrscher des Universums, der sich mit göttlicher Würde und Kooperationsbereitschaft auf diese Unterredung einlässt!

Entdecke deine Begabung!

In ihrer Kurzpredigt forderte Diakonin Karin Schmid dazu auf, die eigene Berufung zu Er-Spüren und in die Tat umzusetzen. Sie fragte die Zuhörer, welche Verantwortung sie für unseren blauen Planeten gemäss persönlicher Veranlagung bereit seien zu übernehmen? Und ob sie ähnlich wie Mose Zweifel hegen würden an ihrer Begabung? Diese Fragen wurden sodann in das Publikum hineingegeben, das in sieben Schülergruppen und zwei Teams für Erwachsenen aufgeteilt wurde, die sich an den verschiedenen Ecken des Kirchenschiffs trafen. Diese Gesprächsrunden förderten erstaunliche Rückmeldungen zutage, die das Thema weiterführten. So wurde etwa das Problem angeschnitten, welche weiblichen Talente welchen männlichen Gaben gegenüberstehen, und welche Überschneidungen und Schnittmengen es im Begabungsprofil von Frauen und Männern gibt?

Der in Schlatt tätige Diakon in Ausbildung Andreas Schlegel beschloss die Veranstaltung mit „Unser Vater“ und Segen. Schmackhafte Hotdogs und kühle Getränke sorgten hernach für eine gemütliche Atmosphäre im geselligen Austausch. Der nächste Diessenhofer Jugendgottesdienst ist am 18. Juni zu dem Thema „Paulus unterwegs“.

Der Mittwoch 24. April war ein Höhepunkt im Schul-Alltag von 17 reformierten Siebt- und Achtklässlern der Sekundarstufe Diessenhofen. Im Rahmen eines Religionshalbtags fuhren sie unter Leitung von Religionslehrerin Karin Schmid und Pfarrer Gottfried Spieth nach Zürich. Dort lernten sie zwei Hauptgebäude der reformierten deutschsprachigen Schweiz kennen: das Grossmünster und das Fraumünster.

Von Künstlern, Nonnen und Reformatoren

Die SBB brachte die muntere Truppe rechtzeitig in die Stadt an der Limmat, sodass um 10.00 die Führung beginnen konnte. Unter kundiger Anleitung von Herrn Kamlah begab man sich zunächst ins Fraumünster. Hier bewunderten die Schüler die weltberühmten, von sanftem Morgenlicht durchfluteten Glasmosaik-Fenster des russisch-jüdischen Künstlers Marc Chagall (1887-1985). In der Gruft erfuhren sie vom Schicksal der letzten Äbtissin des Fraumünster-Klosters, Katharina von Zimmern (1478-1547). Diese bedeutende Katholikin habe sich nach längerer Bedenkzeit der Reformation angeschlossen, hiess es. Ein theologischer Kontakt zu dem leitenden Zürcher Geistlichen, dem Leutpriester und Reformator Ulrich Zwingli (1484-1531), habe sie in diesem Schritt bestärkt. 1524 habe sie das Kloster zu treuen Händen dem Stadtrat übergeben, geheiratet und eine Familie gegründet – wobei sie in ihrem späteren Leben zeitweise in Diessenhofen gewohnt habe.

Von Bilderstürmern und Prachtbibeln

Auf den Spuren dieser denkwürdigen Persönlichkeit spazierten die 17 Diessenhofer Schüler über die Limmatbrücke zum Grossmünster, wo die Führung fortgesetzt wurde. Hier standen zunächst die Glasmosaik-Fenster des Graubündner Künstlers Augusto Giacometti (1877-1947) im Mittelpunkt. Interessant war zu hören, dass während der Reformationszeit alle Bilder, Skulpturen, Altäre, Schmuckstücke, Kreuze und sogar Orgeln aus den Zürcher Kirchen entfernt wurden, meist in Nacht-und-Nebel-Aktionen.

Herr Kamlah lotste die Diessenhofer Gruppe sodann auf verborgenen Pfaden in die Sakristei des Grossmünsters, in die normalerweise kein Tourist hineinkommt. Mit grossem Interesse wurden zwei riesige, prachtvoll illustrierte Zwingli-Bibeln aus dem 16. Jahrhundert bestaunt. Der Reformator mit seinem Team habe von Mitte bis Ende der 1520er Jahre eine dem schweizerdeutschen Dialekt angepasste Übersetzung erarbeitet, wusste Herr Kamlah zu berichten. Der heutige Geldwert jener historischen Prachtbibeln könne im Falle einer Auktion bis zu eine halbe Million Franken ausmachen. Eine Turmbesteigung mit weitem Rundblick beendete den Rundgang durch beide Hauptkirchen. Nach einem Picknick auf dem Vorplatz und einem Glace unterwegs erreichte man wohlbehalten den Hauptbahnhof und war am frühen Nachmittag wieder zu Hause in Diessenhofen.

Diessenhofer Jugendgottesdienst

Diese Impulse des Religionshalbtags werden in festlicher Weise ausgeweitet auf alle reformierten Schüler 6. bis 9 Klasse aus Diessenhofen und den umliegenden Orten. Dies geschieht beim Jugendgottesdienst am heutigen Dienstag 30. April um 19.00 in der Stadtkirche. Zum Thema des Abends „Die Berufung des Mose“ präsentieren Schlatter Jugendliche ein packendes Theater, während die Band flotte Lieder spielt. Ein schmackhafter Apero rundet das Ganze ab. Zu diesem Ereignis ergeht herzliche Einladung an die junge Generation aus dem Städtli und der Region sowie an die Eltern und Grosseltern.

In der Diessenhofer Stadtkirche war am 19. März ein besonderer Anlass angesagt: Rap-Musiker Ruben Seitle alias Copain (Plüderhausen/Stuttgart) gastierte im Jugendgottesdienst mit einer Fülle brillanter Texte und Klänge. Temporeich trug er seine Musikstücke vor, untermalt von violetten, dunkelroten und blauen Lichtern, die das Technikteam an Wände und Decke des Kirchenschiffs hinzauberte. Zu Anfang war der Chorraum in mystisches Dunkel gehüllt. Wie aus dem Nichts tauchte der Sänger, ganz in Weiss gekleidet, als Lichtgestalt auf, von Moderatorin Lara Aeberhardt warmherzig begrüsst. Und schon ging es los.

Atemberaubendes Tempo

Copain nahm mit seinen Sprechgesängen Fahrt auf. Gebannt lauschte das jugendliche Publikum, erhob sich von den Sitzen, verfiel in rhythmisches Klatschen und bewegte sich in den Bankreihen hin und her, während der Künstler eine Fülle von Aussagen in höchster Geschwindigkeit vortrug. Es waren Bibel- und Glaubenstexte, die er der jungen Gemeinde präsentierte: Sie handelten von Druck, Trauer, Hoffnung, Mitmenschlichkeit und Gottvertrauen. Die jungen Leute aus Diessenhofen, Basadingen, Schlattingen, Willisdorf und Schlatt waren restlos begeistert.

Dramatische Lebensgeschichte

Sodann erzählte Copain seine Geschichte: Er sei unter schwierigsten Umständen aufgewachsen. Eine Familientragödie habe ihn als Teenager aus der Bahn geworfen. Einsam und von fast allen Leuten verlassen, habe er verzweifelt nach einem rettenden Strohhalm gesucht. Doch praktisch niemand habe helfen können. Von seinen Klassenkameraden sei er so lange gemobbt worden, bis er die Reissleine gezogen habe und abgetaucht sei. Doch durch Bibel und kirchliche Gemeinschaft sei er wieder nach oben gezogen worden. Der Glaube habe ihm neues Selbstvertrauen geliefert, sodass das Mobbing der Mitschüler fortan nur noch abgeperlt sei von ihm. Dank Verankerung in Jesus Christus sei er so glücklich und standfest geworden, wie er es sich in seinen kühnsten Träumen nicht hätte vorstellen können.

Diese persönliche Lebensgeschichte wirkte absolut authentisch. Als Copain sie er-zählte, hätte man buchstäblich eine Stecknadel fallen hören können. In der Abendlichen Stadtkirche stand der bewundernswürdige Eindruck im Raum: Gott zieht mit jedem Menschen seine Geschichte durch, komme was da wolle. Allen Widerständen zum Trotz verwirklicht sich der ewig-majestätische Plan zum Heil und Besten eines jeden, der sich gläubig darauf einzustellen wisse.

Grenzenlose Begeisterung

Nach dieser Botschaft gab es einen erneuten musikalischen Teil zur Abrundung des Programms. Durch frenetischen Beifall bewegt, liess sich der Künstler zu zusätzlichen Musikstücken bewegen. Schliesslich passierte etwas, das es in dieser Form wohl noch nie in der Stadtkirche gegeben hat: Fast alle jugendlichen Besucher kamen nach vorne. Sie versammelten sich in dichten Reihen um die Bühne, wo Copain wie entfesselt sang und aufspielte, während er sich von einem Ende der Bühne zum anderen Ende hin und her bewegte. Die Faszination war grenzenlos.

Moderatorin Lara Aeberhardt mit launigen Worten und Pfarrer Rolf Roeder mit der Kraft des gottesdienstlichen Segens beschlossen diese herausragende Jugendveranstaltung, die auch zahlreiche Erwachsene angezogen hatte. Bei einem herzhaften Hotdog ergab sich Gelegenheit zum geselligen Beisammensein, um sich bei Copain Autogramme zu besorgen. Jeder Gottesdienstbesucher bekam zusätzlich ein kleines Kärtchen über-reicht mit einem Liedtext des Rappers. Dieser Abend wird im Städtli noch lange in Erinnerung bleiben. Der nächste Jugendgottesdienst ist am 30. April zu dem Thema „Berufung“.

Am Dienstag 20. Februar war in der Diesenhofer Stadtkirche ein herausragender Jugendabend angesagt: Unter dem Motto: „Follow me – folge mir“ wurden Männer und Frauen aus dem neuen Testament vorgestellt, die sich kompromisslos der Sache Jesu verschrieben haben. Die Band machte einen äusserst temperamentvollen Einstieg mit imposanten Glaubensliedern, die sich in rhythmischer Begeisterung wellenförmig ausbreiteten. Die Vorbereitungsgruppen für Technik und Dekoration hatten für eine geschmackvoll buntfarbene Ausschmückung des Kirchenschiffs gesorgt mit aufregenden Lichteffekten. Der Abend war ein perfektes Zusammenspiel von Mensch und Unterhaltungstechnik im Geist der religiösen Hingabe. Es war eine locker-fröhliche und vertrauensvolle Stimmung, die auf dem Podium und im Publikum unwiderstehlich um sich griff.

Verbindlicher Auftrag

Das Diessenhofer Jugendtheater präsentierte Petrus, Jakobus, Johannes, Levi und Maria Magdalena. In farbenfrohen Kostümen und mit provozierenden Dialogen führten die jungen Schauspieler vor Augen, wie unvermittelt und direkt jene Leute in die Nähe von Jesus geraten: wie schlicht und einfach sie zu Jüngern werden – quasi wie von selbst, urplötzlich, ohne viel Aufhebens. Humorvoll zeigten die Sekundarschüler, wie schnell dabei berufliche, familiäre oder sonstige Bindungen platzen: Man lässt buchstäblich alles liegen und stehen. Sofort, an Ort und Stelle, wird gestartet zu einem spannenden, nicht ungefährlichen, aber extrem lohnenden Weg.

Besuch aus dem Kloster

Danach traten die jugendlichen Moderatorinnen Lea Sommer und Nadine Birk ans Mikrofon: Sie interviewten Bruder Hans Lenz, Franziskaner-Mönch aus der Insel Werd bei Stein am Rhein und besonderer Gast dieses Abends. Er erzählte vom Rhythmus des Klosterlebens, das eine harmonische, fein getaktete Mischung aus Gebet und Arbeit sei. Auch das leibliche Wohl komme auf der Insel Werd nicht zu kurz, betonte Bruder Hans – obwohl jetzt gerade Fastenzeit sei, der er sehr viel Positives abgewinnen könne.

Einer für alle – alle für einen

Religionslehrerin und Diakonin Karin Schmid lobte diese Aussagen als vorbildlich: Auch wer im weltlichen Leben stehe, könne sich ein Beispiel an der einfachen, konzentrierten Tagesgestaltung der Mönche und Nonnen nehmen, die im Auftrag Jesu unterwegs sind, sagte sie in ihrer Predigt. „Jeder folgt irgend jemandem. Gebe Gott, dass wir die richtige Wahl treffen. Genau wie Mönche und Nonnen sich an Jesus orientieren, tun wir es: Folgen wir ihm und nicht irgendwelchen Influencern im Internet,“ unterstrich Frau Schmid. Christus sei die allererste Wahl. Durch seine perfekte Fairness habe er es verdient, dass wir uns ohne wenn und aber auf seine Seite schlagen. Wer das tue, werde Teil der göttlichen Familie. Jesus kenne jeden von uns besser, als man sich selber kennt, und fördere uns passgenau, exakt zugeschnitten auf das Begabungsprofil jedes Einzelnen. Das geschehe nach dem Motto: Einer für alle – alle für einen. Auf diese Weise bringe Christus ein weltweit gutes, schönes und friedvolles Netzwerk in Bewegung. „Werden wir ein Dreamteam mit Jesus,“ appellierte die Rednerin an das jugendliche Publikum samt anwesenden Eltern und Grosseltern. Bei knackigen Hotdogs, kühlem Eistee und flotter Unterhaltung klang der Abend aus. Der nächste Jugendgottesdienst ist am 19. März mit dem Rapper und Songwriter Copain.

Der baldige Geburtstag von Jesus Christus stand im Mittelpunkt des Diessenhofer Jugendgottesdienstes vom vergangenen Dienstag. Zu abendlicher Stunde waren leibhaftige Gäste aus dem Morgenland – nämlich Kamele und Esel – sowie ein nachgebauter Stall von Bethlehem rund um die Stadtkirche präsent. Dieser Streichelzoo bot den jüngsten Besuchern Gelegenheit für Fotos mit bleibendem Erinnerungswert. Alle Generationen aus Diessenhofen und umliegenden Gemeinden hatten sich eingefunden.

Erlebnis mit allen Sinnen

Das gesamte Kirchenschiff einschliesslich der beiden Seitenreihen war vollbesetzt. Die Roudabaout-Mädchengruppe aus Schlatt eröffnete den Reigen mit einer schwungvollen Tanz-Einlage. Die Jugendband begeisterte durch Lieder zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen. Der «Reli-Chor» der Primarstufe erfreute jung und alt mit Weihnachtsweisen, die aus voller Kehle herzhaft erklangen. Besonders eindrucksvoll war die Licht- und Tontechnik: Sie liess den Chorraum in einem geheimnisvollen Violett erstrahlen und lockerte mit zauberhaft schönen und triumphal eingespielten Musikstücken den Ablauf des Schülertheaters auf.

Engel und Menschen

Das Schauspiel wurde von Diessenhofer Sekundarschülern unter dem Titel «Engel unterwegs» vorgeführt. Im Mittelpunkt stand der Erzengel Gabriel, wie er die Geburt Johannes des Täufers und Jesu Christi einleitet und umrahmt. Die Handlung wurde von jugendlichen Darstellern ebenso respekt- wie humorvoll übertragen in das 21. Jahrhundert. Elisabeth und Zacharias, Maria und Josef, Hirten und Könige bewegten sich in majestätischer Ruhe und Gelassenheit, zugleich leichtfüssiger Bewegtheit über das Podium. In erhabenem Glanz erstrahlte jene Szene, wo der jüdische Priester Zacharias inmitten einer Schar andächtig kniender Beter seinen Tempeldienst vollzieht – während plötzlich der Erzengel zu ihm tritt mit der feierlichen Nachricht, ihm und seiner Frau werde bald noch das späte Glück der Elternschaft zuteil. Das Dekorationsteam hatte alle Register gezogen, um mitten in der Stadtkirche das Innere des Jerusalemer Tempels nachzuempfinden und mit romantisch verklärten, gleichsam heiligen Farben zu schmücken.

Weihnachtliches Mitgefühl

So prangte etwa vor der Kanzel der siebenarmige Leuchter, auf den Diakonin Karin Schmid in ihrer Kurzpredigt einging. Jede dieser sieben Kerzen stehe für «Frieden und innere Ruhe, die wir bei Gott finden». Das sei auch die Botschaft der Engel, die den Hirten auf den Feldern Bethlehems begegneten mit dem Lied: «Ehre sei Gott im Himmel. Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu» (Lukas 2,14). Die Rednerin lud jede Schülerin und jeden Schüler aus Diessenhofen, Basadingen-Schlattingen-Willisdorf und Schlatt ein, am Taufstein eine Kerze zu entzünden mit stillem Gebet für einen Mitmenschen aus dem eigenen Umfeld, der es besonders nötig hat.

Unermüdlicher Einsatz

Eine währschafte Verpflegung mit Kürbissuppe, Glühwein und Punsch sorgte im Anschluss für das leibliche Wohl. Ein besonderer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der Kirchgemeinde an diesem Abend. Ebenso gilt der Dank den Sponsoren: Die Firma Light Systems (Dachsen SH) stellte professionelle Licht- und Tontechnik unentgeltlich zur Verfügung. Die Stadtgemeinde Diessenhofen trug zur Finanzierung der Kamele bei, die aus einer speziellen Farm ins Städtli kamen. Coralie Wenger-Weilenmann hatte die Esel auf dem Kirchplatz besorgt. Die Gebrüder Schmid (Markthäuschen Schlattingen) stifteten den Stall von Bethlehem an der Kirchenmauer. In dieser opulenten kirchlichen Veranstaltung hatte die Diessenhofer Adventszeit einen Höhepunkt, der in dankbarer Erinnerung bleibt.